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Kreisliga A Ahaus

21. Spieltag

      FC Ottenstein 1920 e.V. 

ASC I - FC Ottenstein

4:2 (1:0)

Simon Artmann, Trainer des ASC Schöppingen, war sichtlich erleichtert. „Heute waren erst einmal die drei Punkte ganz wichtig“, erklĂ€rte er nach dem 4:2-Erfolg gegen den FC Ottenstein. FĂŒr die GrĂŒn-Weißen ein perfekter Einstieg in die „Woche der Wahrheit“.

Am Mittwoch im Nachholspiel beim Aufsteiger SV Heek und am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den SuS Legden geht es gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, auf die sich der ASC jetzt ein Acht-Punkte-Polster verschafft hat.

 

„Wer gegen Wessum punktet und Ottenstein gewinnt, darf selbstbewusst und ohne Angst in diese wichtigen Spiele gehen“, kam Artmann der Heimsieg sehr gelegen, zumal er in Heek ohne Gökhan Tahca und den gesperrten Markus Walbersmann auskommen muss. „Wichtig ist, dass wir jetzt nachlegen“, betonte der ASC-Coach.

Robin Klöpper war es, der die Hausherren nach einer Viertelstunde in FĂŒhrung brachte, als er den GĂ€stekeeper sichtlich ĂŒberraschte. Zwar hatte auch der FC Ottenstein Chancen, aber Andreas Fier, Andreas Urban, Julius Schmitz und erneut Klöpper hĂ€tten fĂŒr einen deutlicheren Vorsprung sorgen können.

Dieser zweite Treffer fiel erst im zweiten Durchgang – direkt mit dem ersten Spielzug. Erik Leuermann bediente Carsten Pieper, der von der Strafraumgrenze traf. Der fĂŒr den verletzten Tahca eingewechselte Pieper erzielte nach einer Stunde auch das 3:0, das Julius Schmitz vorbereitet hatte.

Nicht ins Konzept passte Artmann die Gelb-Rote Karte, die sich Markus Walbersmann dann einhandelte. „Und dann folgten die Minuten des Nils Kröger“, berichtete Artmann. ZunĂ€chst verursachte der KapitĂ€n einen Handstrafstoß, den Keeper Daniel HĂŒsing aber parierte. Wenig spĂ€ter vergab Kröger nach einem Foul an Klöpper auf der anderen Seite einen Elfmeter, ehe er auch noch mit einem Eigentor auf sich aufmerksam machte. Nur gut fĂŒr den ASC, dass zuvor noch Klöpper mit seinem zweiten Treffer auf 4:0 erhöht hatte.

Artmann sah seine Truppe noch nicht im Ziel und wurde in dieser Meinung bestĂ€tigt. Klöpper hatte freie Bahn, den Torwart schon umspielt, und traf nur den Pfosten. Im Gegenzug glĂŒckte den GĂ€sten das 4:2. „Ein echtes Eiertor“, meinte der Coach zu der unglĂŒcklichen Szene, als Christoph LĂŒtke Bitter beim KlĂ€rungsversuch Christian Fier abschoss und der Ball einem Ottensteiner vor die FĂŒĂŸe fiel. Doch mehr ließ der in Unterzahl nicht sicher stehende ASC nicht zu.

Quelle: Bericht der WestfÀlischen Nachrichten vom 07.03.2016