Im wichtigen Landesligaspiel im Abstiegskampf musste sich die Damenmannschaft des ASC Schöppingen am Ende deutlich geschlagen geben, auch wenn der Spielverlauf zwischenzeitlich Hoffnung machte.
Die Partie begann denkbar ungünstig: Bereits in der 2. Minute geriet Schöppingen nach einem eigenen Einwurf durch einen schnellen Gegenangriff und einen Distanzschuss mit 0:1 in Rückstand. Nur wenige Minuten später erhöhte Vreden nach einer Ecke, die unglücklich geklärt wurde, auf 0:2 (5.). In der Anfangsphase hatte Vreden mehr Ballbesitz, doch Schöppingen setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche – insbesondere über Ida, Hanna und Antonia.
Eine große Chance bot sich in der 35. Minute, als ein langer Ball Cilly auf die Reise schickte. Sie startete stark in die Tiefe, scheiterte jedoch im Eins-gegen-Eins an der Torhüterin. In der Folge entwickelte sich ein zunehmend ausgeglichenes Spiel, in dem Schöppingen besser ins Spiel fand und zu weiteren Möglichkeiten kam. Dennoch fiel kurz vor der Pause das 0:3 (45.) nach einer Ecke per Kopfball.
Nach dem Seitenwechsel zeigte Schöppingen eine starke Reaktion: Direkt nach dem Anstoß passte Johanna E. gut auf, leitete den Ball weiter auf Nele, und Jana stand goldrichtig, um auf 1:3 zu verkürzen. Nur drei Minuten später nutzte Hanna einen Fehler im Rückpassspiel der Gäste, setzte energisch nach und wurde angeschossen – der Ball landete zum 2:3 im Netz (48.).
In dieser Phase war das Spiel völlig offen, beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Doch in der 64. Minute stellte ein umstrittener Handelfmeter, bei dem unklar war, ob das Vergehen im Strafraum stattfand, den alten Abstand wieder her (2:4). Schöppingen blieb dennoch engagiert und hielt das Spiel weiterhin ausgeglichen.
In der Schlussphase nutzte Vreden jedoch seine Chancen konsequenter: Nach einem Freistoß, der nicht ausreichend geklärt werden konnte, fiel in der 83. Minute das 2:5 durch einen Nachschuss. Den Schlusspunkt setzte ein Angriff durch das Zentrum in der 90. Minute zum 2:6-Endstand.
Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft insbesondere zu Beginn der zweiten Halbzeit Moral und Kampfgeist. Auf dieser Leistung lässt sich im weiteren Verlauf des Abstiegskampfes aufbauen.
